Sonntag, 15. April 2018

Ein Mords-Team 1 - Andreas Suchanek


Ein Mords-Team 1 - Andreas Suchanek





In der Highschool geht es rund! Mason, einst der Star im Basketballteam der Schule fällt tief nachdem er unschuldig des Dorgenmissbrauchs bezichtigt wird. Fortan gilt er als Junkie und der Jugendliche leidet sehr unter der Situation. Sein Freund Randy, ein ausgesprochener Nerd, versucht ihm zu helfen. Durch eine Verkettung rasanter Ereignisse, stoßen schon bald die beiden Mädels Olivia und Danielle dazu. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Olivia mit spanischer Abstammung in den Armenvierteln der Stadt lebt, kommt Danielle aus besonders gutem Hause. Dieser Umstand jedoch nervt Danielle des Öfteren und sie kapselt sich immer mehr von ihrem Elternhaus ab. Olivia hingegen tut alles, um die arme Familie zu unterstützen. Ihr Traum ist es, als Fotografin gutes Geld zu verdienen, um die Familie aus dem finanziellen Loch zu ziehen. 

Gemeinsam versuchen die vier Jugendlichen, Masons Unschuld zu beweisen und denjenigen zu finden, der ihm die Drogen untergeschoben haben. Sie beginnen auf eigene Faust zu ermitteln und stoßen dabei auf einen Mordfall, der 1984 und damit über 30 Jahre zurückliegt. Mariette King wurde damals ermordet, der Fall aber nie aufgeklärt. Entsetzt muss das M.O.R.D.s-Team erkennen, dass selbst ihre Eltern ein Teil dieses Falls zu sein scheinen. Voller Eifer beginnen sie, auch diese Fragen aufzuklären…

Von dem Auftaktband der Reihe um die Teenager war ich gleich begeistert. Andreas Suchanek brachte mit dieser Reihe in Zusammenarbeit mit anderen Autoren eine tolle Story a´la „Die Drei ???“ oder auch „TKKG“ für Erwachsene heraus. Die Greenlight - Press habe ich durch Ciri von Riva von Nostalgic Books entdeckt. Band 1 wurde von Andreas Suchanek geschrieben, dessen Schreibstil einfach und flüssig ist. In der Story lernt man natürlich erstmal die Charaktere kennen und wird so nach und nach in die Geschichte eingeführt. Die Charaktere sind gut durchdacht und schnell erwecken sie die Sympathie des Lesers. Jeder Protagonist hat sein Päckchen zu tragen und es war für mich sehr interessant, über die Entstehung des Teams zu lesen und dem Verlauf der Story zu folgen. Für mich ist klar, dass ich wissen möchte wie es weitergeht. 

Da ich als Kind schon immer gerne solche Geschichten gelesen habe, freue ich mich, auf diese Reihe gestoßen zu sein. Auch die Idee, dass mehrere Autoren an der Reihe beteiligt sind, gefällt mir sehr gut. 

Sehr zu empfehlen für Leser, die gerne Die Drei ???, TKKG oder auch Fünf Freunde schon im Kindsalter gelesen haben. 

Kennt ihr die Reihe schon? Welche Storys der Greenlight - Press gefallen euch noch? 



Samstag, 14. April 2018

Dignity Rising - Hedy Loewe (Gefesselte Seelen)


Dignity Rising - Hedy Loewe (Gefesselte Seelen)





Das Jahr 2336: Neue Planeten, technologische Weiterentwicklung.  Doch auch in dieser Gegenwart herrschen „alte Probleme“.  Die Föderation der „hohen Räte“ regiert als Diktatur und die Menschen und anderen „Außerirdischen“ auf weiteren Planeten leiden unter diesem Regime. Dieses besteht aus einer neuen Spezies Mensch – den Telepathen. Diejenigen, die über große telepathische Fähigkeiten verfügen, werden zu „Boten“ ausgebildet. Oft werden sie eingesetzt, um Gedanken und Erinnerungen zu manipulieren. 

Die Bevölkerungen des Universums werden mit grausamen Drohungen in Schach gehalten und versklavt. Bei Widersetzungen drohen ihnen schlimme Folter, Gewalt und Tod. Um sich der totalen Kontrolle zumindest minimal entziehen zu können, hat sich Commander Jon Matthews mit seinem Offizier und besten Freund Hawk auf ein Raumschiff versetzen lassen. Mit weiteren Gefährten können sie dort weites gehend selbstständig agieren bis auf regelmäßige Kontrollbesuche durch den hohen Rat. Jon hat genug Dramatisches zu verarbeiten. 

Als die telepathische Botin Shay Cameron mit ihrer Kriegerin Hanout auf dem Schiff auftaucht, schöpft Jon neue Hoffnung! Doch warum erkennt Shay ihn nicht und dient dem hohen Rat? Der Commander entwickelt einen Plan, sich der Kontrolle durch die Föderation zu entziehen. Aber wie entkommt man einer Macht, die durch Chip-Implantate und moderne Technik alles im Blick hat? Und nicht zuletzt die Frage: Wohin soll diese Flucht gehen?! 

Hier geht es um viel mehr als das Universum! Der Autorin gelingt es von Anfang an den Leser in eine neue galaktische Welt zu entführen. Man entdeckt neue Völker, neue Planeten und neue Technologien. Besonders gut gefallen hat mir der medizinische Bereich. Dabei übertreibt Hedy Loewe nicht mit zu fantastischen Möglichkeiten, was ich sehr zu schätzen weiß denn, nichts finde ich unnötiger als z.B. die Medizin in der Zukunft, die Menschen quasi „unsterblich“ werden lässt.

Es geht um Verrat, Intrigen und Unterdrückung. Es geht um Revolution, persönliche Freiheit und die große Liebe. Den Titel der Reihe "Dignity Rising" finde ich sehr passen gewählt, die Autorin hat von A-Z eine interessantes Setting geschaffen. Die Schicksale der Protagonisten sind des Öfteren sehr tragisch und auch ein Tröpfchen Erotik kommt vor. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, die Dialoge auch immer mal mit der richtigen Dosis Humor gespickt und die Charaktere wirken sympathisch. 

Die Geschichte hat Tiefgang. Es gelingt gut, immer die richtige Dosis zu finden, bei den Lovestorys genauso wie den wenigen Erotikszenen, (wofür ich übrigens sehr dankbar bin).  Die Spannung ist kontinuierlich und so steht fest, dass ich die anderen Bände ebenfalls lesen werde. Man möchte wissen, wie es weitergeht!

Kennt ihr die Reihe schon?! Wie hat sie euch gefallen? 



Freitag, 13. April 2018

Batman ´66 Bd. 1 - Jeff Parker



Batman `66 Bd. 1 – Jeff Parker (Autor), Jonathan Case (Illustrator), Ty Templeton (Illustrator), Colleen Coover (Illustrator)




Na na na na na na na na na na na na na na na na... BATMAN!

Wer kennt sie nicht? Die Kultserie aus den 60er Jahren! Oder den legendären Film „Batman hält die Welt in Atem!“ Nicht zuletzt die lustige „Bomben-Szene“, in der Adam West als Batman verzweifelt versucht, eine große scharfe Bombe loszuwerden ist legendär und einfach Kult! Zugegeben, Harley gehört noch nicht wirklich dazu, aber passt schön aufs Bild ;-)! 

Mit Batman ´66 gelingt Jeff Parker und den Illustratoren eine nostalgisch-kultige Zeitreise! Trashige Dialoge und witzige Kampfszenen a´la „Boom“ „Bang“ und „Klatsch“, versetzen jeden Comic-Fan zurück in die alte Zeit! Die Zeichnungen fangen das Flair der damaligen Serie gut ein und auch die Bösewichte wie der Joker, The Riddler und Mr. Freeze tauchen auf. Der Pinguin darf natürlich auch nicht fehlen! 

Anders als die modernen Comics, werden hier die alten Gags neu interpretiert und so kommt der Comic eher als „Komödie“ daher, was ja die damalige Serie auch war. Das macht das Lesen eben so witzig, da man sich sofort an die damalige Serie erinnert. 120 Episoden mit Adam West als Batman und Burt Ward als Robin flimmerten von 1966-1968 durch die Fernseher. Die Comic-Serie behält den Stil der TV-Serie bei, lediglich die verschiedenen Illustratoren bringen ihren individuellen Stil mit ein. 

Beispielsweise könnte man sich wundern über die „verdruckten“ Abschnitte innerhalb des 180 Seiten langen Bandes, dennoch war es genau der Druckstil, welcher in den 60er Jahren bekannt war. Somit passt auch diese Illustration perfekt zum 1. Band. Informationen findet man in dem Band zwar auch, jedoch hätte ich es schön gefunden, weitaus mehr aus der damaligen Batman-Zeit zu erfahren. Das ist aber auch schon das einzige „Mako“ an dem Band. 

Für mich als Nostalgie-Freak gehört die Comic-Reihe in meine Sammlung! Wie findet ihr die Kult-Serie? Zu trashig oder doch lustig? 



Sonntag, 8. April 2018

Was ist Glück? Bert der Kaminkehrer auf Wanderschaft!





Was ist Glück? Bert der Kaminkehrer auf Wanderschaft!



Heute begleitet ihr "Bert" den Kaminkehrer auf eine Reise durch die Natur. Der kleine Kerl sucht nach dem Glück und mein begabter Assistent Leon (9), half ihm dabei schöne Plätze zu finden. Aber seht selbst, was er alles so erlebt hat. Was bedeutet für "das Glück"?!



Was ist Glück, wird mancher fragen, ganz so leicht kann man’s nicht sagen.


Kann man’s sehen oder spüren?
Kann man’s gewinnen, auch verlieren?




Kann man´s halten oder schenken?
Wie soll man darüber denken?




Kann man’s greifen, sogar hören?
Kann man es vielleicht vermehren?




Niemand weiß genau zu sagen: Was ist Glück? Wen kann man fragen?



Des einen Glück, des anderen nicht, es kommt drauf an, aus welcher Sicht.





Wer Unglück kennt, weiß Glück zu schätzen.



Glück ist Ruhe, nicht nur hetzen.
Glück ist Sonne, wenn es regnet.




Glück ist Regen, wenn es dörrt.
Glück ist, wenn man Glück begegnet.




Glück ist jedes liebe Wort.
Glück ist auch, gesund zu sein.
Glück hat, wer nicht ist allein.



Glück ist auch ein Freund im Herzen, der da ist stets bei großen Schmerzen.



Glück ist, morgens aufzustehen, aufrecht durch den Tag zu gehen.



Denn weniger ist manchmal mehr, Bescheidenheit tut Not so sehr.



Was man gibt, das kommt zurück, am schönsten ist das kleine Glück.



Autor:  Claudia Henkel

Quelle: Gedanken-Gedichte



Samstag, 7. April 2018

Die Wanderapothekerin - Iny Lorentz (Hörbuch)



Die Wanderapothekerin – Iny Lorentz (Hörbuch)

Audible hat eine so tolle Auswahl an Hörbüchern und Hörspielen, dass es einem gar nicht so leicht fällt, eines der vielen Bücher auszuwählen. Dennoch ist meine Wahl auf einen historischen Roman gefallen.




Autor: Iny Lorentz
Gesprochen von: Anne Moll
Spieldauer: 15 Std. 20 Min. 
Serie: Die Wanderapothekerin, Teil 1
ungekürztes Hörbuch
Veröffentlicht:28.02.2014
Anbieter: Lübbe Audio


Das Schicksal scheint es nicht gut mit Klara und ihrer Familie zu meinen. Ihr Vater Martin kommt von seiner Wanderung durch die Lande als Apotheker nicht wieder zurück und gilt seither als verschollen. Jahre später verschwindet auch der älteste Bruder Klaras auf seinen Wegen und so steht die Familie bald vor dem Ruin. Nichts ahnend, dass ihr eigener Onkel, Alois Schneid für das Verschwinden der beiden Männer verantwortlich ist, setzt sich das junge Mädchen in den Kopf, selbst als Wanderapothekerin das so dringend benötigte Geld für die Familie zu verdienen. Energisch macht sie sich auf den Weg, den Fürsten in Rudolstadt um Erlaubnis zu bitten. Im 18. Jahrhundert war es nicht üblich, Frauen solche Berufe zu zuteilen doch Klara hat Erfolg! 

Für sie beginnt fortan eine lange und beschwerliche Reise, bei der sie sich immer wieder behaupten muss. In Bamberg wird sie der Hexerei bezichtigt und auch einem Frauenmörder fällt sie in die Hände. Ihr Onkel Alois ist ihr stets dicht auf den Fersen und versucht alles, seine Nichte loszuwerden, um an das angeblich versteckte Geld ihres Vaters zu gelangen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Von Kronach bis nach Gernsberg lernt Klara treue Gefährten kennen, wie die freche und selbstbewusste Martha und den charmanten Tobias, die sie auf ihrer Reise immer wieder unterstützen und gemeinsam beschreiten sie ein großes Abenteuer! 

Die Sprecherin Anne Moll sprach schon die „Wanderhure-Reihe“ für das Autorenpaar Iny Lorentz. Und sie macht dies ganz toll. Sie haucht den Charakteren so viel Leben ein, dass man immer weiter hören möchte. Eine sehr angenehme und melodische Stimme wird auch immer wieder von mittelalterlichen Klängen begleitet, was den Hörer sehr gut in die damalige Zeit versetzt. Für mich war es ein tolles Hörbuch! Überhaupt höre ich gerne historische Romane an und lass mich in eine andere Zeitepoche entführen. 

Hört ihr auch gerne Hörbücher und Hörspiele? Welche kennt ihr denn schon und habt ihr Lieblingssprecher? 

Hier geht es zu Hörprobe auf Audible: Die Wanderapothekerin



Sonntag, 1. April 2018

Väterchen Frost 2018



Väterchen Frost - Ein russisch Märchen


Kennt ihr auch russische Märchen?! Passend zu meinen frostigen Bildern, begleitet euch das Märchen zu Väterchen Frost von A. Afanasiew. Ich hoffe, euch gefallen meine Impressionen. Über einen netten Kommentar freue ich mich immer. Viel Spaß beim Durchscrollen. 







Es war einmal vor langer Zeit in einem weit entfernten Land ein Mann mit seiner Frau. Beide waren bereits zuvor verheiratet gewesen, doch ihre früheren Eheleute waren gestorben und so hatten sie wieder geheiratet. Beide hatten aus ihrer früheren Ehe je eine Tochter. Die Tochter der Frau war böse und gemein, während die Tochter des Mannes lieb und sanft war. Die Frau liebte nur ihre eigene Tochter und ließ ihre Stieftochter den ganzen Tag hart arbeiten. Das Mädchen musste das ganze Haus alleine putzen und wurde von der Stiefmutter oft geschlagen. Doch dennoch hasste die Frau die Tochter des Mannes von Tag zu Tag mehr. Eines Tages, mitten in einem harten, kalten Winter, beschloss die Stiefmutter, dass das arme Mädchen in den tiefen Wald gebracht und sich selbst überlassen werden sollte. 










Der Vater des Mädchen wollte das natürlich nicht, doch seine Frau war so boshaft und herrisch, dass er mittlerweile Angst vor ihr hatte, seine Tochter tatsächlich mit in den Wald nahm und sie dort alleine ließ. Einsam und verlassen saß das Mädchen nun unter einem Baum. Doch schon nach kurzer Zeit hörte sie ein Knacken von Zweigen und kurz darauf eine Stimme, die sprach: „Frierst Du, liebes Kind ?“ Das Mädchen erkannte die Stimme als die von Väterchen Frost und antwortete: „Nein, Väterchen Frost. Mir ist nicht kalt.“ Da fragte er sie nochmals und noch mal und kam näher und näher zu dem Kind. Das Mädchen antwortete jedes mal, dass ihr warm sei, doch das arme Kind dauerte dem Väterchen so sehr, dass er es in einen weichen, prächtigen Mantel wickelte, die ganze Nacht wärmte und es am Morgen mit Geschenken überhäufte. 








Dem Vater bedauerte seine böse Tat inzwischen und kam am nächsten Tag in den Wald zurück, um seine Tochter zu retten und freute sich sehr, als er sie nicht nur lebendig, sondern auch warm bekleidet und mit großen Reichtümern beladen fand. Beide kehrten nach Hause zurück. Als sie wieder da waren und die Stiefmutter die Reichtümer des Mädchens sah, wollte sie sofort, dass auch ihre eigene Tochter in den Wald gebracht und dort eine Nacht verbringen solle. Natürlich hoffte sie, dass auch ihre Tochter reich beschenkt zurückkommen würde. 










Also ging der Mann in den Wald und ließ die Tochter der Frau dort zurück. Doch als er sie am nächsten Morgen holen wollte, erschrak er. Nicht beladen mit Reichtum, sondern kalt gefroren war der Leib des bösen Mädchens. Er brachte ihren Leichnam der bösen Frau zurück, nahm seine eigene Tochter bei der Hand und zog von der bösen Stiefmutter für immer fort. 









Quelle: Russisches Volksgut aus der Sammlung von A. Afanasiew (Von diesem Märchen gibt es zwei Versionen!) 





Samstag, 31. März 2018

Mederia 3 "die versiegelten Hallen" - Sabine Schulter



Mederia 3 „Die versiegelten Hallen“ – Sabine Schulter



Die Gruppe um Lana und dem Dämonenprinzen Gray sieht sich nach wie vor bedroht von den Schattenwesen des dunklen Lord Fueno! Die Verteidiger in Mederia müssen erneut massive Angriffe auf die Mauern Tetras abwehren. Die Situation wird immer auswegloser und so fällt die Entscheidung, sich auf eine gefährliche Reise nach Süd-Mederia zu begeben. Dort in sumpfingen aber auch wüstenartigen Gebieten warten jedoch viele Feinde, die für die Gruppe zur Gefahr werden. Lana hat mittlerweile ihre Gestaltenwandlungen gut trainiert und macht sich mit Gray, der Elbin Kimire, der Kriegerin Mihana, ihrem Lehrer Talien und dem Bruder des Prinzen – Famir auf, im Süden Mederias die versiegelten Hallen zu finden. Dort befindet sich Sakterkis, der in den Hallen gebannt wurde und von Fueno und seinem bösartigen Gefolge befreit werden soll um ganz Mederia mit Dunkelheit zu überziehen und zu regieren. 

Die Banshee, ein kriegerisches Frauenvolk, dessen Haare in einem wunderschönen Grün leuchten, schlossen sich einst dem Lord an. Cyanea, eine der Schwestern hat genug von Durak und seinen Leuten, die im Auftrag Fuenos arbeiten und flieht aus dem Feindeslager. Doch wie kann sie ihren Schwestern helfen wieder ein eigenständiges Volk zu werden? Und wie wollen die Gefährten Sakterkis besiegen? Nicht nur vor der Götterbotin liegen schwere Aufgaben…

Der Abschluss dieser Trilogie ist wirklich sehr gelungen! Sabine Schulter ist meine Lieblingsautorin im Fantasy-Genre und ich muss gestehen, dass ich „die versiegelten Hallen“ mit ein wenig Wehmut beendet habe. Man muss sich als Leser nämlich von sehr vielen und tollen Charakteren verabschieden. Die Protagonisten haben Tiefgang und der Schreibstil ist so flüssig und angenehm, dass man das Lesen genießt. Vor allem „Sinsa“, Lanas Irrlicht ist immer wieder besonders schön beschrieben und wertet die Geschichte mit seinen süßen Aktionen und Sprüchen auf.


Die Reise durch sumpfiges Gebiet, mit viel Regen und seltsamen Bewohnern der Städte ist genauso interessant wie die Reise durch die Wüste und weitere fantastische Bereiche Mederias. Die Gefährten stoßen immer wieder auf neue Probleme, die vor allem Lana schwer zu schaffen machen, da sie als Götterbotin den Feinden natürlich ein Dorn im Auge ist. Und auch wenn Mihana oftmals sehr streng mit ihr ins Gericht geht, steht die Kriegerin ihr genauso helfend zur Seite wie alle anderen Reisebegleiter. Man merkt, dass die Gruppe immer mehr zusammenfindet und die Entwicklung von Lana ist großartig gemacht. Ihre Fähigkeiten der Gestaltenwandlung haben sich sehr gefestigt und die Szenen, in denen Lana ihre Positivität durch Singen auf die Gruppe überträgt ist bildhaft beschrieben. Man reist sehr gerne mit und freut sich über neue Entdeckungen und Gegenden.  

Jeder einzelne Protagonist macht diese fantastische aber auch gefährliche Reise für den Leser zu einem tollen Abenteuer, in dem immer mehr bisher ungelöste Fragen geklärt werden, bis zum Finale hin, welches zum Glück nicht übertrieben ist! Nichts nervt mich mehr, als ein total überzogenes und actiongeladenes Finale. Dies schafft die Autorin sehr gut außen vor zu lassen und dennoch nichts an Spannung einzubüßen. Man ist als Leser durchnässt, man schwitzt furchtbar, spürt die milde Prise und fühlt die Sonne Mederias auf der Haut. Ebenso schwingen die Emotionen mit. Man fühlt mit Lana, die vorher schon sehr viel ertragen musste wie Verlust, Verrat, Folter und Selbstzweifel. Aber es kommt auch Freude auf in den schönen Momenten, die die Reisenden erleben.

Die Mischung zwischen Romanze, Spannung, Freundschaft und Abenteuer ist auch in Band 3 super gelungen und so wird diese Trilogie auch zu meinen Liebsten gehören! Kennt ihr Mederia schon?! 




Freitag, 30. März 2018

Energiefresser - Wie wir sie erkennen und was sie mit uns machen!



Energiefresser – wie wir sie erkennen und was sie mit uns machen!



Wir kennen es wohl alle: Man fühlt sich gestresst, ausgelaugt, irgendwie so, als wäre man zu nichts mehr fähig. Vielleicht ist man auch schnell genervt und hat absolut keinen Elan, sich dem Alltag zu stellen. Erkennt ihr euch auch ab und an wieder in diesem Muster? Dann habt ihr vllt. auch viele „Energiefresser“ um euch herum. 

Aber was genau sind denn „Energiefresser“? Wie erkennen wir sie und was kann man dagegen tun? 

Menschen in unserer Umgebung können ebenso solche Energieräuber sein. Nicht immer können wir dem entfliehen, etwa dem Stress auf der Arbeit. Auch den Menschen dort, denen wir begegnen, müssen wir uns stellen. Was wir aber machen können ist, uns das Privatleben so angenehm wie möglich zu machen. Natürlich gehören bestimmte Pflichten erledigt, aber in unserem privaten geschützten Raum können wir selbst dafür sorgen, dass wir wieder Energie tanken. 

Zunächst sollte man sich dabei überlegen, was man so als Quellen an „Energiefressern“ ausmachen kann. Oftmals sind es wirklich die Menschen in unserem Freundeskreis, vielleicht sogar innerhalb der Familie und auch im Bekanntenkreis. Dabei spreche ich von Menschen, die einem eher die Energie rauben als uns gut zu tun. Dabei sollte man schon fragen: Möchte ich das? Komme ich damit zurecht? Oder wird es mir vielleicht zu viel? 



Ich bin der Typ, der gerne neue Leute kennen lernt. Freundschaften sind mir sehr wichtig und regelmäßige Treffen machen mir Freude und bereichern mein Leben. „Freunde sind wie Familie, die man sich selbst aussuchen kann!“ Und dies scheint durchaus auch eine Kunst zu sein. Man möchte schließlich seinem Gegenüber nicht auf den Schlips treten, aber wie ist es denn, wenn man mit der Zeit merkt, dass ein Mensch ein „Energiefresser“ ist?! Muss man sich damit abfinden? Ich sage euch: NEIN! Muss man nicht! 

Dabei habe ich persönlich in meinem Umfeld einige unterschiedliche „Typen“ entdeckt. Da wäre zum einen der Typ „Die Welt ist schlecht und alles ist negativ“! Und soll ich euch was sagen: ich war auch eine ganze Zeit lang so! Dies bedeutet dann wohl, dass ich auch mal ein Energieräuber war, oder auch von Zeit zu Zeit bin?? Das ist aber für mich auch völlig ok, denn so habe ich erstmal bemerkt, dass ich diesbezüglich etwas ändern muss! „Leben heißt Veränderung, sprach der Stein zu der Blume und flog davon.“ 


Man kann keinen anderen Menschen ändern, aber man kann ändern, wer einen umgibt. Und man kann sich selbst ändern. Durch diese Prozesse, habe ich meinen Freundeskreis in den letzten Jahren und aktuell in der jetzigen Zeit immer mal geändert und angepasst. Bitter ist oftmals, wenn ich einen Menschen sehr lieb gewonnen habe, dieser auch wirklich intelligent ist, aber bei gewissen Themen einfach zu "blauäugig"... Da versuche ich immer zu verstehen, woran es liegt, aber leider gibt es als Beispiel in der Bücherwelt Verlage, allen voran den Kopp Verlag, dessen Inhalte ich einfach als absoluten Blödsinn und reinste Verschwörungstheorie empfinde. Sowas zu lesen hat für mich nix mit Literatur zu tun und ich weigere mich, dies als "Literatur" zu bezeichnen. Umso mehr blutet mir das Herz, dass so ein Zeug tatsächlich gelesen und auch noch dran geglaubt wird. 

Ich habe nämlich ehrlich gesagt die Schnauze voll von Menschen, die immer nur negativ agieren und denken. Sei es nun das ständige Gemotze darum, wie schlecht es uns Deutschen geht, mit der Politik, wegen den Flüchtlingen, anderen Religionen usw. Mich nervt das nicht nur unheimlich, sondern es frisst auch wirklich meine gesamte Energie, wenn ich von Menschen umgeben bin, die als einziges Thema nur die aktuelle Politik und den Untergang Deutschlands haben…So leid es mir auch tut, die oftmals dummen aus den Medien aufgegriffenen Kommentare und Sichtweisen saugen unheimlich viel an Energie auf. Es ist mir mental nun mal viel zu anstrengend, mich ständig mit Menschen zu umgeben, die in allem primär das Negative raus filtern.



Da ich erfahre, dass sich die meisten Menschen nicht ändern, wenn sie es nicht selbst wollen und erkennen, versuchte ich es zwar schon mit konstruktiver Kritik, aber mittlerweile halte ich solche Energiefresser von mir fern wenn es nötig ist. Die meisten sind leider doch eher „beratungsresistent!“  Den Kontakt aufs Niedrigste reduzieren, wenn es eben nicht komplett ohne Abbruch geht, was beispielsweise in der Familie schwer umzusetzen ist. Dazu braucht man das Talent selbst zu erkennen, ab wann das Maß voll ist. 

Ein weiterer Typ ist nämlich der „Scheinheilige“. Ein Typ Mensch, der nach außen hin korrekt auftritt und in der Gesellschaft gut dastehen möchte. In Wahrheit ist dieser Mensch aber einfach nur abscheulich in seinem Sozialverhalten. Gierig nach Geld, nach Aufmerksamkeit und meist mit fehlender Empathie. Nie um die Familie kümmern, aber sobald es was zu erben gibt, stehen sie in der 1. Reihe und halten die Hände auf! Solche Menschen entferne ich konsequent aus meinem Umfeld, Verwandtschaft hin oder her. 

Mit Typen, die „unbeholfen“ und oft unselbstständig sind und bei denen ich merke, dass ich für meinen Geschmack viel zu oft „die Mutter“ spielen müsste, weil sie in ihrem jeweiligen Elend regelrecht baden, fühle ich mich ebenfalls schnell ausgelaugt. Es ist einfach mega anstrengend, einen anderen motivieren zu wollen, der lieber durch und durch schwarz sieht und auch nicht wirklich selbstständig werden möchte. „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!“ An diesem Zitat ist wirklich viel dran. Wir entscheiden selbst, ob wir das Beste aus einer Situation machen oder lieber alles scheiße finden… Was mir Dinge versaut, auf die ich mich sehr freue ist, wenn man Leute dabei hat, die die ganze Zeit nur nörgeln. Essen schmeckt nicht, es ist zu kalt, es ist zu voll, es ist zu früh, ich finde nicht das was ich suche, ich habe keine Lust mehr usw. usw…. 



Da ich mich sehr intensiv mit der Thematik befasse, versuche ich selbst herauszufinden, wem ich in welchem Falle vielleicht Energie rauben könnte. Mir ist es sehr wichtig authentisch zu sein. Meinen Freunden ein ebenso guter Freund zu sein und meinen Mitmenschen mit Verständnis und Empathie zu begegnen. Damit mir diese Energie aber erhalten bleibt, erlaube ich mir zukünftig, Energiefresser aus meinem Leben zu entfernen oder wenn nötig Distanz aufzubauen. Dies geschieht z.B. auch auf meiner Timeline bei Facebook: Hasskommentare, Fake-News, immer wieder nur Gemotze hier und Gemotze da, dies kann ich aus meiner Timeline verbannen. Dann fliegen Leute eben von meiner Freundesliste, oder ich nehme das „abonnieren“ raus, damit ich den ganzen Mist nicht mehr sehe. 

Es gibt viele Möglichkeiten und mittlerweile erlaube ich es mir, mein Umfeld so zu gestalten, dass es mir damit gut geht. Bei dieser Entwicklung ziehen die richtigen Leute mit! Das ist sehr wertvoll und so werde ich es auch weiterführen! 



So, nun überlegt doch selbst mal? Habt ihr Energiefresser in eurem Leben? Seid ihr vielleicht auch selbst manchmal Räuber? Wollt ihr das sein?